Zeit für Pride: Erster CSD in Oberhausen Breites Bündnis ruft dazu auf, am 11. Juli zu demonstrieren und zu feiern – für ein offenes, vielfältiges Oberhausen Oberhausen ist die größte deutsche Stadt ohne CSD. Bis jetzt! Am 11. Juli findet der erste Christopher Street Day in Oberhausen statt, organisiert von einem breiten Bündnis aus Vereinen und Initiativen, Jugend-, Kultur- und Sporteinrichtungen, kirchlichen Gruppen sowie Jugendorganisationen von Parteien. Unter dem Motto ZEIT FÜR PRIDE startet um 12 Uhr eine Demonstration am Altmarkt vor dem Restaurant Gdanska. Nach einem glamourösen Auftakt mit Drag-Queen Loreley Rivers unter anderem bekannt aus Drag Race Germany) zieht ein Demonstrations …
Wie stellen wir uns ein sichtbares, gemeinschaftliches und solidarisches Leben in Oberhausen vor? In welcher Stadt wollen wir leben? Dazu haben wir unsere Utopien entwickelt.
Klicke auf eine Kachel, um die Forderungen und Details zu sehen.
#1
Medizinische Selbstbestimmung
#2
Ein sicheres Leben in Oberhausen
#3
Familie ist, wo man füreinander einsteht
#4
Bildung für Alle!
#5
Ein sichtbares gemeinsames und solidarisches Leben in Oberhausen
#1
Medizinische Selbstbestimmung
Wir wünschen uns eine Stadt, in der die Gesundheitsversorgung für Trans-Menschen zugänglich ist und das neue Selbstbestimmungsgesetz nicht nur von Behörden, sondern auch in der Praxis und im Alltag gelebt wird.
Wir wünschen uns eine Welt, in der alle frei über ihre Schwangerschaft entscheiden können, ohne straffällig zu werden. In Oberhausen gibt es nur wenige Möglichkeiten, eine Abtreibung durchzuführen. Das muss sich ändern.
Für selbstbestimmte Entscheidungen über die eigene Gesundheit braucht es Aufklärung, Beratung und Testmöglichkeiten, auch in Schulen und anderen Bildungseinrichtungen.
#2
Ein sicheres Leben in Oberhausen
Wir wollen in Oberhausen sicher unterwegs sein, ohne uns Gedanken machen zu müssen, wie wir aussehen oder auf andere wirken. Ob auf der Straße, beim Ausgehen oder in der Umkleide beim Sport: freie Entfaltung ohne Anfeindungen und Gewalt befürchten zu müssen, gehört zu einem selbstbestimmten Leben dazu.
#3
Familie ist, wo man für einander einsteht
Wir wünschen uns eine Welt, in denen Familien auch jenseits von heteronormativen Vorstellungen selbstverständlich existieren. Dazu gehört, dass Geschlecht und Sexualität bei der Adoption keine Rolle spielen.
Alternative Modelle des Zusammenlebens verdienen Respekt. Wir wünschen uns eine Stadt, in der Menschen unterstützt werden, wenn sie Verantwortung für andere übernehmen.
#4
Bildung für Alle!
Prävention und Bildungsangebote helfen, intolerante Einstellungen abzubauen. Wo früh gelernt wird, wie vielfältig unsere Gesellschaft ist, kann Hass gar nicht erst entstehen und junge queere Menschen erfahren, dass es okay ist, anders zu sein. Wir wünschen uns, dass sexuelle Vielfalt Teil des Lehrplans wird, nicht nur in der Sexualerziehung und im Bio-Unterricht, sondern in allen Fächern. Schulen, Jugendeinrichtungen und Sportvereine sind Orte, an denen junge Menschen zu Erwachsenen werden. In dieser wichtigen Phase ist ein akzeptierendes Umfeld besonders wichtig. Dazu gehört auch, auf die Toilette gehen zu können, ohne sich einem Geschlecht zuordnen zu müssen.
#5
Ein sichtbares gemeinsames und solidarisches Leben in Oberhausen
Wir wünschen uns eine Stadt, in der alle sich frei entfalten können und es für jede:n genügend Angebote gibt, ein selbstbestimmtes Leben in Oberhausen zu führen. Erst dann löst sich der scheinbare Widerspruch auf: Die eigene Identität ist eine persönliche Entscheidung und muss nicht erklärt werden. Ein Coming-Out ist ein wichtiger persönlicher Schritt, aber er sollte nicht notwendig sein. Wir wollen, dass alle ihre Identität leben können und Teil der (Stadt-) Gesellschaft sind. Dafür braucht es queere Sichtbarkeit und eine gut ausgestattete Infrastruktur. Beratungsangebote und Treffpunkte für Jugendliche von Kirchen und freien Trägern gehören dazu genauso wie die soziokulturellen Zentren, die einen Großteil und in Oberhausen akut unter (finanziellem) Druck stehen.
Diese Angebote sind für alle wichtig: Wir wünschen uns eine Stadt, in der es nicht nur egal ist, ob ich queer bin oder nicht, sondern auch egal ist, ob ich blond bin oder nicht, ob meine Familie aus Deutschland stammt, ob ich eine Behinderung habe oder von Transferleistungen lebe etc. In einem solidarischen Oberhausen kann man sich auf sein Umfeld verlassen und unterstützt sich gegenseitig, egal ob man seine Mitmenschen kennt oder nicht. Wir alle sind Nachbar:innen.
🏳️🌈 11.07.2026 • AB 14 UHR • EBERTPLATZ OBERHAUSEN
UNSER
FAMILIENFEST
PROGRAMM
Scrolle nach unten und entdecke unsere Acts auf der horizontalen Bühne ✨
14:00 UHR • LIVE
LISER & TIGRREZ PUNCH
Punk-Queen des Rap & Queerfeministischer Genre-Clash am Ebertplatz.
#Rap#Punk#Live
BANDS & SLAM
THE DESTRUENTS & IM TAXI RAUCHEN
Queer Garagepunk, Songwriterpunk plus packender Poetry Slam von JIM.
#Garagepunk#PoetrySlam
PERFORMANCE
THEATER OBERHAUSEN & URBAN ARTS
Regina Leenders & Jens Schnarre (Ensemble) treffen auf dynamische Urban Dance Arts.
#Theater#Dance#Culture
HOSTS & BEATS
MODERATION & DJ-SETS
Durch den Tag führen Jana Goller & Anna Behrje. DJ-Power mit LILUNIJA & SUPER MAGNET.
#Moderation#DJ#Electro
COMMUNITY & FOOD
INFOSTÄNDE & FOODTRUCKS
Zahlreiche Jugend- & Community-Stände, Face- & Bodypainting bei der Regenbogenmaskerade und coole Drinks an der Container-Bar.
Neuste Infos über den CSD Oberhausen und Planungen für den großen Tag gibt es regelmäßig auf unseren Social-Media-Kanälen Instagram (@csd.oberhausen) und Mastodon.